Kaschütz - Die Geschichte

Wir bieten unseren Kunden nicht nur modernste Produkte sondern auch die Tradition und die Erfahrung eines Unternehmens das bereits vor mehr als 100 Jahren gegründet wurde.

Johann Kaschütz Eisenwerk

Schon 1892, als mein UrUr-Großvater Johann Kaschütz mit seinen Söhnen Johann und Viktor die Weicheisen- und Stahlgießerei gründete, wusste man, dass man nur mit dem nötigen Know How auf dem Markt bestehen konnte.

So waren wir es, die erstmals in Österreich Temperguss nach dem Verfahren von August Engels erzeugten. Mit der Produktion von Stahlguss nach dem Siemens Martin Verfahren um die Jahrhundertwende erlangte unsere Giesserei einen beachtlichen Namen, der weit über die Grenzen der Donaumonarchie nach Italien, Polen, Rumänien bis nach Japan hinausging.

Mein Großvater Hermann, der Sohn von Johann Kaschütz, trat 1925 als Vertreter in die Firma ein. In den folgenden Jahren entwickelte er mit einem Hafnermeister namens Schilling einen Heizeinsatz für den Kachelofen, dem ersten seiner Art. Die sogenannten Schillingeinsätze waren Allesbrenner und bildeten ein wichtiges Standbein unserer Firma. In dieser Zeit übernahmen wir die „Erste Österreichische Sparkochherdfabrik H. Koloseus“ aus Wels – die Fabrikation wurde nach Rohrbach/G. verlegt.

Nach dem zweiten Weltkrieg übernahm Hermann Kaschütz den Betrieb, die Ofenerzeugnisse - Ofen und Kaminputztüren aus Guss – nahmen immer mehr an Bedeutung zu, da in der Nachkriegszeit großer Bedarf an Heizgeräten herrschte. Es gab nach wie vor zwei Betriebsstandorte: die Giesserei in Rohrbach an der Gölsen und die Fertigung in Wien.

1966 übernahm mein Vater Wolfgang Kaschütz den Betrieb.Der Standort in Wien wurde geschlossen, die Fertigung wurde komplett nach Rohrbach verlegt. Die Schillingeinsätze wurden dann nach und nach von den JK und danach JOKA Heizeinsätzen abgelöst. Mit dem damaligen Landesinnungsmeister von Tirol, Sepp Thurner, wurde dann die JOKA H-Serie erarbeitet. In den folgenden Jahren gewann die reine Holzverbrennung immer mehr an Bedeutung. 1987/88 entwickelten wir gemeinsam mit der Technischen Versuchsanstalt der Hafner unter der Leitung von Dr. Hofer den heutigen EUROTHERM– ein Heizeinsatz mit innenliegenden Schamotteteilen ohne Rost.

Kaschütz GesmbH

1990 wurde der Giessereibetrieb aufgrund der Ostöffnung und der damit einhergehenden Schwemme der Giessereiprodukte aus den ehemaligen Ostländern eingestellt. Wir verlegten uns neben der Produktion von Kachelofenheizeinsätzen, Heiztüren und diversem Zubehör auf den Handel mit Gusswaren aller Art.

Seit dieser Zeit besteht ein großes Netzwerk von vielen ISO-zertifizierten Partnergießereien und Bearbeitungsbetrieben, mit welchem wir in der Lage sind, nicht nur Rohteile, sondern auch diverse Zusatzleistungen wie z.B. Bearbeitung (Bohren, Drehen, Fräsen…), Oberflächenbehandlungen (Lackieren, Galvanisieren, Pulverbeschichten…), thermische Behandlungen und Montage anzubieten.

Namhafte Firmen wie Steyr, Alcatel, ÖBB, VÖEST, Siemens und viele mehr vertrauen seit Jahren unserer Giessereierfahrung.

So finden sich in unserem heutigen Lieferprogramm neben Maschinenteilen aus Grau-, Spähro-, Stahl- und Aluminiumguss auch Nostalgiegussteile wie Gartenbänke, Laternen und Basenerbecken.

Bernhard Kaschütz GmbH & Co KG

Im Oktober 2006 übernahm ich den Betrieb und führe ihn unter dem Namen Bernhard Kaschütz GmbH & Co KG weiter.

Ing. Bernhard Kaschütz

Bernhard KASCHÜTZ GmbH & Co KG, A-3163 Rohrbach/Gölsen, Dreikreuzstr. 42, Tel.: +43(0)2764/24 01, Fax: +43(0)2764/76 82, kaschuetz@kaschuetz.at